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Abang Ogut Gora floh mit ihren Kindern vor dem Bürgerkrieg im Südsudan. Anfangs mussten sie oft hungern.

Integration durch gute Ernten
In der Region Gambela im äußersten Westen Äthiopiens unterstützt Brot für die Welt Einheimische und Flüchtlinge beim Anbau von Mais und Gemüse. Die guten Ernten helfen bei der Integration.
Entspannt lehnt Abang Ogut Gora an der Wand ihres Hauses undschaut über den kleinen Hof. Dort gackern und scharren vier Hühner und ein Hahn. Sie sind ihre größte Hoffnung auf ein besseres Leben: der Grundstock für eine Hühnerzucht. Neben ihr sitzt ihre jüngste Tochter. Vier Kinder hat die 35-jährige Witwe insgesamt.
Vor drei Jahren floh die Familie vor den Kämpfen im Südsudan. Mit nichts außer ihrer Kleidung am Leib kam sie in dem Dörfchen Gog nahe der Grenze an.


Konkurrenz um Land
Abang Ogut Gora und ihre Kinder gehören zu den mehr als 400.000 Flüchtlingen aus dem Südsudan, die in der Grenzregion im äußersten Westen Äthiopiens leben. Dor tkonkurrieren sie mit den Einheimischen um Weideland und Ackerflächen. Dies sorgt bisweilen für Spannungen. Die Mekane-Yesus-Kirche, eine Partnerorganisation von Brot für die Welt, unterstützt Dorfbewohner und Flüchtlinge gleichermaßen bei der Landwirtschaft. Außerdem organisiert sie Zusammenkünfte. So wächst das Verständnis füreinander.

Schulungen und Saatgut
„Im Südsudan hatten wir bis zum Bürgerkrieg unser Auskommen“, erzählt Abang Ogut Gora. „Hier mussten wir anfangs häufig hungern.“ Doch dank der Mekane-Yesus -Kirche geht es allmählich bergauf. Die junge Witwe erhielt Schulungen und Saatgut für einen Gemüsegarten, in dem sie Süßkartoffeln anpflanzt. „Die Kinder mögen sie sehr gerne“, sagt die Mutter. „Und wir kommen so länger mit unserem Vorrat an Mais aus.“

Hilfe zur Selbsthilfe
Sie möchten diesen Menschen in Äthiopien helfen und das Projekt: Integration durch gute Ernten unterstützen?
Sie können das auf unterschiedlichen Wegen tun:
Bitte legen Sie Ihre Spende in die Spendentüte, die Sie in manchen Gemeindebriefen finden. Gern können Sie auch direkt Ihre Spende in der Kollekte im Gottesdienst oder im Pfarramt abgeben.

Natürlich ist auch eine Überweisung auf das folgende Konto möglich.

Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder bei der VR-Bank
in Südniedersachsen eG.
IBAN: DE33260624330008106738

STICHWORT unbedingt angeben:
BROT FÜR DIE WELT 2018/2019
„Integration durch gute Ernten“

Eine Spendenbescheinigung kann bei entsprechender Anfrage ausgestellt werden.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!
Diakon Dierk Stelter


Projektinformationen
Projektträger: Ethiopian Evangelical Church MekaneYesus/Development and
Social Service Commission (EECMY-DASSC)

Spendenbedarf: 150.000,- EURO

Kostenbeispiele:
- Süßkartoffel-Stecklinge für 20 Familien: 40,- EURO
- 200 kg Mais-Saatgut (reicht für 16 Hektar Land): 70,- EURO
- 40 Hühner zum Aufbau einer Kleintierzucht(reichen für 10Familien): 303,- EURO

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie im Internet unter
www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/aethiopien-hunger


Gemeindebriefvorlage A5 - Brot für die Weltprojekt 2018/2019
A5_Vorlage_Brot_fuer_die_Welt_Projekt__2018-2019.pdf   2.0 M
Powerpoint-Präsentation "Integration durch gute Ernten"
PPT_AEthiopien_2018.pptx   7.5 M
Fotoserie zum Projekt "Integration durch gute Ernten"
Fotoserie_AEthiopien_2018_klein.pdf   1.3 M
Projektinformationsmappe "Integration durch gute Ernten"
Projektinformationen_EECMY-DASSC_AEthiopien.pdf   1.6 M
Projektflyer "Integration durch gute Ernten"
BfdW_Faltblatt_Aethiopien_Ernaehrung.pdf   1.0 M
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